Aulken - Sagenhafte zwerge

Auch der Heimatverein Herbrum möchte sich, ähnlich wie der Heimatverein der Grafschaft Bentheim, mit örtlichen Sagen auseinandersetzen. Hierzu wird der Heimatverein Unterstützung erfahren vom Verein Leher Pünte e.V. und einigen Einzelpersonen aus den umliegenden Ortschaften Borsum, Tunxdorf und Aschendorf. In diesem Gebiet gibt es alte Sagen über die sogenannten „Aulken“, Zwergengestalten.

Das Material soll gebündelt, mit Fotos und Zeichnungen versehen und als kleine Infoschrift herausgegeben werden.
Das in der Region bekannte Aulkenlied soll als Ton- und Filmdokument produziert werden.

Geschmiedete Aulken

Heinz Wochen, ein Mitglied des Leher Pünte e.V., schweißt eine neue Aulkenfigur zusammen

Zusammen mit seinem Vereinskollegen Dieter Ahrens arbeitet Heinz Wocken daran, aus altem Rohrschrott Aulken zu gestalten.

Aulken als Gemälde

Schülerin Martine Wendt war sehr begeistert davon, etwas über die Aulken zu erfahren. Ihre Vorstellung davon, wie die Aulken und ihr König ausgesehen haben mögen, hat sie in einem Gemälde umgesetzt.

Kunstwerk AULKEN

Links

  • Der Heimatverein Herbrum trägt auf seiner Seite auch die Termine und Informationen weiterer örtlicher Vereine zusammen
  • Dieses Projekt ist eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Verein Leher Pünte e.V. und anderen Personen
  • Die Aulken genannten Sagengestalten sollen Zwergengestalten im nordwestlichen Hümmling gewesen sein
  • Texte zu den Aulken aus dem Emslandbuch 1925

Der Aulkenpottmarsch

Der Text mit den insgesamt acht Strophen des Aulkenpottliedes ist unter anderem hier verfügbar.

Bei Deichbaumaßnahmen am Tunxdorfer Waldsee wurde um 1962 von Bauarbeitern ein Tongefäß gefunden. Es wie ein seltsames fischähnliches Gesicht auf. Einige sehen in dem Fund dieses „Aulkenpott“ genannten Gefäßes das Indiz für die tatsächliche Existenz der Aulken.
Gedichtet wurde das Aulkenlied von den Bauingenieuren Albert Gern, Hein Trilling und Heinrich Ganseforth in Tunxdorf.
Die Melodie für das Lied wurde vom damaligen Dorfschullehrer Alfred Gebbeken verfasst. Damit das „Lied vom Aulkenpott“  auch musikalisch begleitet werden konnte, schrieb der damalige Realschullehrer Konrad Huth aus Aschendorf einen mehrstimmigen Begleitsatz (K. Huth war Leiter des Realschulorchesters Aschendorf).
Zum 40-jährigen Jubiläum des Musikvereins Tunxdorf/Nenndorf komponierte der heutige Dirigent Andreas Gebbeken einen Liedermarsch. Die Aufnahme des Aulkenpottmarsches (+ Chor) erfolgte zum 50-jährigen Jubiläum des Orchesters vom 23.-25.03. und am 23.06.2012 im Tonstudio Thomas Schmidt, Austr. 4, 86947 Weil.