Urkundenübergabe

Bi mi to Huus – wie es anfing…

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung kündigte im April 2017 ein Programm an namens „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“, das im Rahmen des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) stattfinden sollte. In der Bekanntmachung dazu heißt es:

„Ein aktives Kulturleben bedeutet Lebensqualität, trägt zum Selbstwert des ländlichen Raums bei, kann große verbindende Kraft entwickeln und prägt den Charakter einer Gemeinde maßgeblich mit. Dabei profitieren nicht nur diejenigen, die aktiv oder passiv am Kulturgeschehen teilnehmen, sondern die Gemeinden und der ländliche Raum in ihrer Gesamtheit.“

Die Bekanntmachung im kompletten Wortlaut kann online abgerufen werden.

Gefördert werden sollen unter LandKULTUR Maßnahmen, die auf Bundesebene einen Modellcharakter besitzen und sich gegebenenfalls auch auf andere Regionen übertragen lassen. Erste Projektskizzen konnten bis zum 31.07.2017 zur weiteren Begutachtung eingereicht werden.

Die Emsländische Landschaft entwickelte auf Basis der Vorgaben für LandKULTUR ein erstes Konzept für Bi mi to Huus, das nach einer ersten positiven Bewertung in der Folgezeit mehrfach erweitert und überarbeitet wurde. Auch Kooperationspartner konnten gefunden werden: Der Emsländische Heimatbund, der Heimatverein Grafschaft Bentheim und das Emslandmuseum Lingen sagten für eine Zusammenarbeit im Projekt zu.

Im April 2019 war es dann so weit: Eine Zusage für die Durchführung von Oktober 2019 bis April 2021 erfolgte und MdB Gitta Connemann kam nach Schloss Clemenswerth, um im Rahmen eines Pressetermins auch offiziell den Förderbescheid für „Bi mi to Huus“ an den Landschaftspräsidenten Hermann Bröring zu überreichen.