Die Unterbrechung der Bräuche – Ostern anders

Draußen hat sich nun endlich der Frühling durchgesetzt. Nach einer Woche mit kältetechnischen Rückschlägen und Nachtfrösten, locken Sonne und warme Temperaturen raus ins Freie. Trotzdem sind die Abstandsregelungen und Vorsichtsmaßnahmen zur Verhinderung der weiteren Verbreitung von Covid-19 zu beachten. Das wird sich auf Traditionsfeste wie Ostern extrem auswirken.

Eine lesenswerte Betrachtung zum Frühling in Coronazeiten und zum heranrückenden Osterfest hat ein Vorstandsmitglied des Heimat- und Brauchtumsvereins Aschendorf verfasst. Rückblickend werden in einen Jahrens solche Beiträge sicherlich daran erinnern, wie ungewöhnlich und anders die Osterzeit 2020 war: Um Monate verschobene Konfirmationen, Firmungen und Erstkommunionsfeiern, die sogar während der Weltkriege nahezu überall noch stattfanden.

Ein Jahr ohne das in einigen Gegenden noch übliche „Palm-Palm-Poasken“, den Rundgang der Kinder mit einem Palmzweig, bei dem sie bei den Nachbarn und Verwandten mit einem Lied oder Gedicht den Einzug Jesu in Jerusalem verkündeten und als Dank eine Kleinigkeit wie z.B. ein gefärbtes Ei erhielten. Auch das „Eierkullern“ eine Anhöhe hinab, wird in vielen Fällen nicht möglich sein.