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Vernetzungstreffen

Auch auf höherer Ebene ist die Pandemie eine Bremse. Zu „LandKULTUR – kulturelle Aktivitäten und Teilhabe in ländlichen Räumen“, das Teil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) ist, gehören eigentlich jährliche Vernetzungstreffen. Sie bieten die Möglichkeit, zu sehen, was andere Projekte machen/gemacht haben und vor allem, auch Institutionen kennen zu lernen, die eventuell ähnliche Ansätze verfolgen wie man selbst. Daraus kann im Idealfall auch spätere Zusammenarbeit entstehen.

Wie schon in 2020 ist es auch 2021 schwer, Vernetzungstreffen „vor Ort“ durchzuführen. Deswegen tritt an die Stelle eines direkten zweitägigen Treffens in Hamm eine regionale Onlinekonferenz. Anfang März wird sich dann auch Bi mi to Huus auf einer dieser Konferenzen für den Raum Nordwest vorstellen. Neben einer Kurzpräsentation aller Programme ist Workshoparbeit vorgesehen. Der gesellige Teil, bei dem dann in lockerer Runde geplaudert werden kann, fällt natürlich leider weg, aber dass überhaupt so kurz vor Ende von Bi mi to Huus ein Austausch stattfindet, ist eine große Freude. Die Neugierde auf die vielen unterschiedlichen weiteren Projekte aus LandKULTUR ist groß, denn vielleicht sind die Ergebnisse einiger Modellprojekte auch für die Region der Emsländischen Landschaft auf längere Sicht interessant. Die benachbarte Ostfriesische Landschaft konnte ihr Projekt Modellregion „FrauenLeben in Ostfriesland“ bereits abschließen. Die weiteren Projekte aus den Bereichen bildende Kunst, Literatur, darstellende Künste (Theater, Tanz, Film etc.), Musik, angewandte Künste (Design, Architektur etc.), kulturelles Erbe oder Kombinationen aus diesen Feldern sind ebenfalls sehr interessant.

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Bild von Teuvo Uusitalo auf Pixabay