Zehn grafschafter sagen

Die Idee aus dem Antrag

Der Heimatverein Grafschaft Bentheim möchte die umfangreiche regionale Sagenwelt beleuchten und die örtlichen Heimatvereine der Grafschaft dabei mit einbeziehen.

Was regional vor allem in Form von „Oral History“ oder durch das jahrzehntealte und mehrfach überarbeitet aufgelegte Heft „Die gläserne Kutsche“ von Heinrich Specht weitergegeben wird, soll nun kreativ umgesetzt werden.

Insgesamt zehn Sagen werden an ihren jeweiligen sagenhaften Spielorten bearbeitet: Es wird Tonaufnahmen jeder Sage geben und jeder Verein hat dabei die Möglichkeit, sich für eine filmische Umsetzung mit seiner Arbeit zu inszenieren.

Alle beteiligten Vereine sollen eine Hinweistafel zur jeweiligen Sage und einen individuell angefertigten QR-Code zu einer begleitenden Internetseite erhalten. Der zentrale QR-Code von Bi mi to Huus wird dem Heimatverein zur Verfügung gestellt.

Von einer filmischen Umsetzung, bei der sich die Heimatvereine zusätzlich hätten präsentieren können, wurde aufgrund der Pandemiesituation Abstand genommen.

Was blieb ist die Bereitstellung und Umarbeitung der Tonaufnahmen der bestehenden Sagen-CD für die Website des Heimatvereins. An den „sagenhaften“ Orten, an denen die Sagen sich zugetragen haben sollen, werden Schilder mit QR-Codes angebracht, die zur Sounddatei führen.

Das Teufelsohrkissen

Teufelsohrkissen

Sagen aus dem Moor

Im Moor

Sagenhafte Orte: Stiegen

Links

  • Zur Homepage des Heimatvereins Grafschaft Bentheim
  • Für Recherchemöglichkeiten steht das Kreis- und Kommunalarchiv der Grafschaft Bentheim im Gebäude an der NINO-Allee 2 zur Verfügung
  • Eine Gedenkrede über den Sagensammler Heinrich Specht von Ludwig Sager kann nachgelesen werden
  • Sagen werden vor allem mündlich weitergegeben, so gibt es auch immer wieder etwas andere Erzählweisen und keine feststehenden Geschichten. Ein Beispiel dafür die die Sage vom Bentheimer „Teufelsohrkissen„, mal ist die Hauptfigur ein Bauer, mal ein Graf / Ritter